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vonLisa

Bänder

Die Bänder sind die Verbindung zwischen Tür und Zarge. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden diese auch häufig als Scharnier bezeichnet. Da Scharniere aus fachlicher Sicht immer aus einem Teil bestehen, bezeichnen wir diese als Bänder. Sie bestehen aus einzelnen Teilen und sind somit auch in verschiedenen Ausführungen erhältlich.
2-teilige Bänder
Ein 2-teiliges Band besteht aus zwei Teilen. Das Bandoberteil sowie das Bandunterteil.
Das Bandoberteil ist mit nur einem Gewinde in der Tür verschraubt, während das Bandunterteil mit 2 Schrauben in der Zarge befestigt wird.
3-teilige Bänder
3-teilige Bänder bieten im Gegensatz zu den Standart- 2-teiligen Bändern eine höhere Stabilität und gewährleisten diese auch bei hoher Beanspruchung der Tür.
Da die Bohrungen an der gleichen Stelle angebracht sind, ist ein Wechsel einfach zu händeln.
Wechsel von 2 auf 3-teilige Bänder
Die Bohrungen an der Zarge, in denen das Schraub-Gewinde befestigt wird, sind sowohl bei 2-
teiligen Bändern als auch bei 3-teiligen Bändern an der gleichen Stelle. Das bringt den Vorteil, dass
ein Wechsel von einem 2-teiligem Band zu einem 3-teiligem Band kein Problem darstellt. Hierfür
muss die Zarge nicht ausgewechselt werden.
vonLisa

Bandoberteil

Das zugehörige Bandoberteil wird im Türblatt verschraubt.

vonLisa

Bandtaschen

Sobald das Bandunterteil nicht direkt an der Zarge befestigt wird, oder werden kann, wird dieses
mit Klemmschuh und Klemmschrauben als Einheit mit der Bandtasche in die Zarge verschraubt.
Diese Vorgehensweise bezeichnet man dann als verstärkte Bänder.
vonLisa

Bandunterteil

Das Bandunterteil gehört zur Zarge und wird dort verschraubt.

vonLisa

barrierefreie Haustüren

Im Bereich der Haustür ist es häufig kompliziert auf eine Schwelle zu verzichten. Absenkbare Dichtungen können hier Abhilfe schaffen. Bei Zugängen zur Eingangstüren sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass dieser keine Treppen enthält. Hier können Rampen und Lifts den Zugang zur Tür vereinfachen. Wird zudem ein Türspion verbaut, sollte dieser auf einer Höhe von 1.20
angebracht werden, um auch Menschen im Rollstuhl die Möglichkeit zu geben diesen zu benutzen.
Alternativ kann auch ein digitaler Türspion den Zweck erfüllen.
vonLisa

barrierefreie Innentüren

Barrierefreie Innentüren müssen schwellenlos und breit sein. Außerdem muss die Tür ohne großen Kraftaufwand bedienbar sein. Badezimmertüren dürfen sich auf keinen Fall nach innen öffnen, da eine gestürzte Person den Zugang sonst blockieren könnte.
Ab einer Breite von 80cm wird im privatem Wohnraum nach DIN-Norm ein Durchgang als barrierefrei definiert.
Um eine Tür vom Rollstuhl aus öffnen zu können, muss der Griff in entsprechender Höhe angebracht werden. So wird der Türgriff 85 cm über der Oberkante des Fußbodens montiert. Ist keine Nutzung mit Rollstuhl erforderlich wird der Türgriff in 105cm Höhe angebracht. Eine kontrastreiche Farbgestaltung kann für Menschen mit Sehbehinderung zusätzlich hilfreich
sein, um sich besser orientieren zu können. Eine dunkle Zarge für eine helle Tür ist hier von Vorteil.
vonLisa

Barrierefreiheit

Sowohl für Menschen mit Behinderung als auch für ältere Personen erlangt das barrierefreie
Wohnen zunehmend an Bedeutung. Sowohl Haustüren, Eingangstüren als auch Zimmertüren
müssen dafür bestimmte Anforderungen erfüllen.